Zum Thema Eiszapfen

Beim ersten Schneefall werden zu gering Dimensionierte  oder fehlende Wärmedämmungen sofort sichtbar indem der Schnee in den beheizten Bereichen abtaut. 

Es besteht Handlungsbedarf denn hier wird bares Geld verheizt, die Bausubstanz z.B. durch Rückschwellwasser gefährdet, die Passanten werden durch herabfallende Eiszapfen in Gefahr gebracht und die Umwelt durch unnötigen Energieverbrauch belastet.

Wie entsehen Eiszapfen an der Traufe?

Der Schnee schmilzt auf dem warmen Dach (auch unter einer kalten Schneedecke), das Schmelzwasser rinnt Richtung Dachrinne, da im Vordachbereich keine Wärme mehr vom Wohnraum kommt,  gefriert das Wasser wieder, zuerst in der Rinne, wenn diese voll ist läuft es über den Rinnenwulst nach unten und bilden einen Eiszapfen. Durch das ständige auf- und abtauen entstehen auf dem Deckmaterial sogenannte Eisbarrieren, diese verhindern den freien Abfluss des Dachwassers, es bildet sich ein Rückstau bei dem Wasser durch die Fälze des Deckmateriales in das Hausinnere dringen  kann.  

Hier geht nicht nur die kostbare Wärme verloren, hier geht es ganz eindeutig an die Substanz des Hauses, und kann viel kosten. 

Ist eine Dachrinnenheizung sinnvoll?

Bei der Montage einer Rinnenheizung muss beachtet werden, dass nur die Symptome bekämpft werden, nicht aber die Ursache.

Die Eiszapfen entstehen zwar nicht mehr, aber der Wärmeverlust bleibt bestehen! Dazu kommen die Kosten der Rinnenheizung samt deren Betriebskosten.

Was kann man gegen Eiszapfen tun?

In den meisten Fällen muss die  Wärmedämmung im Dachbereich höher Dimensioniert werden. Eine sauber verlegte und luftdicht verklebte Folie auf der warmen Seite der Wärmedämmung (Dampfbremse), reguliert die Dampfdiffusion und verhindert, dass warme Luft ungehindert vom Rauminnern austreten kann. Je nach Konstruktion und Aufbau des Daches gibt es verschiedene Lösungen, gerne Beraten wir Sie und unterbreiten Ihnen einen kostengünstigen Sanierungsvorschlag für Ihr Steildach. Kontakt

 

Ferienhaus auf 1200 m.ü.M. Starke Eiszapfenbildung durch zu gering Dimensionierte Wärmedämmung. Ferienhaus auf 1200 m.ü.M. nach einer Dachsanierung mit